Aktuelles





kunstgewinn 2.0

Liebe Kunstinteressierte,
seid herzlich eingeladen!
Zur Ausstellung, zum Gespräch und zu künstlerischen Interventionen.

1997 fanden sich elf Kunstschaffende zusammen,
um für vier Jahre in eigener Regie und Gestaltung mit ihren Arbeiten in die Gesellschaft zu wirken.
In über 50 Ausstellungen und Veranstaltungen präsentierten sie in ihrer Produzentengalerie auch Künstlerkollegen*innen u. a. aus Bonn, Köln, Berlin, Sankt Petersburg, Liverpool und Buenos Aires.

Auch heute noch nach 20 Jahren nutzen sie die Möglichkeiten der Kunst, Wahrnehmung, Denken und Wirklichkeit zu verändern und zu gestalten – und kommen in dieser Ausstellung erneut zusammen.

Neue Arbeiten von:
Jürgen Baas
Peer Boehm
Isabella Devinast
Frieda Funke
Andreas Hagedorn
Jennifer Hoernemann
Angela Rohde
Thomas Schäkel
Christiane Gerda Schmidt
Julja Schneider
Walbrodt
Tine Wille

Vernissage: Samstag, 9. Dezember 2017, 18 Uhr
Öffnungszeiten:
Sonntag, 10. Dezember, 15 – 19 Uhr
Freitag, 15. Dezember, 17 – 21 Uhr
Samstag, 16. Dezember, 15 – 19 Uhr
Finissage: Sonntag, 17. Dezember, 15 – 19 Uhr
Wo: Rathausgasse 6, 53111 Bon





Flurstücke 13

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,
es ist wieder einmal soweit!
Wir laden Sie und Euch ganz herzlich ein
zur Ausstellung im Treppenhaus in Köln-Ehrenfeld in die

Stammstraße 7

Samstag, den 10.12.2016, 15.00 - 20.00 Uhr
Sonntag, den 11.12.2016, 14.00 - 18.00 Uhr

Jürgen Baas - Jette Flügge - Frieda Funke - Pierluigi Guglielmo - Bettina Malik - Monika Odenthal - Julja Schneider - Tine Wille


Der lange Atem der Kunst

Einladung zur Ausstellung vom 9. - 13.11.2016
und zum Künstlerinnengespräch am Sonntag, den 13.11.2016 um 15.00 Uhr
mit anschließendem kleinen Umtrunk
Moderation: Jürgen Kisters

Künstlerinnen:
Lieselotte Freusberg
Ulla Horky
Eva Kuhl
Irena Paskali
Renate Paulsen
Tine Wille

Altes Pfandhaus
Kartäuserwall 20
50678 Köln
http://www.altes-pfandhaus.de/ausstellungen.html

Öffnungszeiten Mi/Do/Fr 17.00 - 19.00 Uhr und Sa 15.00 - 20.00 Uhr
Kontakt: Ulla Horky 0172-60 77 354 ullahorky@web.de


Kunstroute Ehrenfeld 2016

Kölner Kunstschaffende und ihre Gäste laden zum Rundgang ein:

Neben der "bildenden Kunst" werden den Besuchern an zahlreichen Orten auch Konzerte, Lesungen und Performances geboten.

21. und 22. Mai 2016

Mein Atelier in der Försterstraße 15a ist geöffnet
Samstag, 21. Mai 14.00 - 19.00 Uhr
Sonntag, 22. Mai 14.00 - 19.00 Uhr
kunstroute-ehrenfeld.jimdo.com


Flurstücke 12

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,
es ist wieder einmal soweit!
Wir laden Sie und Euch ganz herzlich ein
zur Ausstellung im Treppenhaus in Köln-Ehrenfeld
in die Stammstraße 7

Samstag, den 5.12.2015, 15.00 - 20.00 Uhr
Sonntag, den 6.12.2015, 13.00 - 18.00 Uhr

Jürgen Baas - Jette Flügge - Frieda Funke - Pierluigi Guglielmo -
Monika Odenthal - Julja Schneider - Tine Wille


KUNST IM VEREIN

Tine Wille: „FLIRRENDE TRISTESSE“

Unter dem Titel „Flirrende Tristesse“ eröffnet der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 am 20. November 2015 um 19:00 Uhr eine Ausstellung, die zu einem visuellen Hochgenuss einlädt, die Magie dieser Bilder wird garantiert mit einigen Überraschungen aufwarten.

Die Kölner Künstlerin Tine Wille ist Malerin, Zeichnerin und Performancekünstlerin, als Privatperson sicher ein Multitalent und zugleich eine Zeitreisende. Tine Wille überzeugt durch eine Bildsprache, der die Widersprüchlichkeiten unseres Lebens zu Verbündeten geworden sind und in der man harte Warheiten, amüsante Verzerrungen und große Statements mit der Leichtigkeit einer Eingebung plaziert oder auch gerne als dialektische Paarung positioniert. Farbe als monochrome Bühne, auf der geschickt, einem Grafitti ähnlich, die rotzige Wahrheit ebenso Platz findet wie die lyrische Schönheit. Die Werke dieser Ausstellung changieren zwischen freien, abstrakten und organischen Formen. Diese sind wenig eindeutig, aber dafür wecken sie Assoziationen und lassen uns den Spagat eines grübelnden Genießens erleben.
Eine Künstlerin, der es aus tiefer Überzeugung gelingt, mit verschlossenen Augen zu sehen, der Fassade zu misstrauen und unter die Oberfläche einer Maskarade zu sehen. Der alltägliche Slapstick unserer Aktivitäten wird genau beobachtet und in Bildkürzel verpackt, welche uns Rätsel aufgeben und eine Neugier wecken, die nicht die Lösung des Bildrätsels sucht, vielmehr die eigene Neugier testet und sich selbst neu positionieren möchte. Aufklärung, Rätsel, Flashes und die deutliche aber unterschwellige These: Traue Deinen Augen nicht.

Animation zu einem mäandernden Denken durch Verweigerung einer glatten Eindeutigkeit, wussten Sie, dass sich in Ihnen mehrere Persönlichkeiten verbergen?

Was aussieht wie ein rein formales Spiel, ein Zeichenkürzel auf schwarz-roter Leinwand, ist versiegeltes Denkangebot, was aussieht wie ein rein ornamentales freies Spiel, ist aus der Molekularmedizin zitiert und birgt politisches oder nachdenkliches Potential. Formal aus der Wirklichkeit entlehnt oder erträumt, stets sind die Bilder der Künstlerin Tine Wille geeignet, uns einen zweiten und dritten Blick werfen zu lassen und das Akrobatikum unseres Agierens aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Die Malerin wie die Zeichnerin Tine Wille legt Fährten aus, ein Kreis ein Kreuz eine Wabenform oder die Andeutung einer Kristallform stehen für ein privates Arsenal von Stenokürzeln, die verwendet werden wie Vokabeln einer sehr privaten Sprache. Formal gelingt ihr das, in dem sie Verdichtungen von unzähligen Arbeitsschritten auf der Leinwand komprimiert und inhaltlich, indem sie ein unbekanntes Arsenal von Zeichen verwendet als seien sie klar vereinbarte Botschaften. Bilder und Papierarbeiten aus dem Reich zwischen Wachstum und Auslöschung, in denen die Farben sozusagen die Geschmacksverstärker sind, die Hintergründe bleiben ruhig und klar.

Der Titel dieser Ausstellung bezieht sich auf die Großstadt als allgemeines Phänomen. Tine Wille empfindet die Lebendigkeit und sprudelnde Vielfalt einer Metropole als „flirrend“, die Vorliebe für surreale Titel hat dann zu einem exotischen Titel geführt, der uns keinerlei Hinweis bieten will, auf welcher Achse des Denkens man als Betrachter gut aufgehoben ist. Ästhetische Malerei ja, aber Titel wie „Milch“ wecken Interesse und machen uns zu Detektiven in einer lasierenden Malerei in Grauabstufungen.
Farben führen ein spektakuläres Eigenleben, sie kommunizieren mal laut und mal leise miteinander, sie stellen sich zur Verfügung als Bühne für skripturale Zeichen. Malerei als Verweissystem, das der unmerklichen Verrückung zwischen Glück und Wahnsinn auf die Spur kommt.

Wäre Tine Wille eine andere Nationalität, wäre sie vermutlich Japanerin. Die Philosophie, nach der vorgegangen wird, folgt zwei Prämissen: Weniger ist mehr, und die Beobachtung von Metamorphosen macht uns wachsamer und weiser.
Malerei als Selbstbefragung – diese Ausstellung belegt, dass es sie gibt, mit der Künstlerin Tine Wille aber nie ohne Humor und nie ohne den Hinweis, die Farbigkeit des Lebens zu genießen und die experimentelle Kraft des Spielens nicht zu verlernen.

Ute Kaldune M.A.

http://www.koelner-hug.de/tine-wille/